![]() Schwarze Krähenbeere (Empetrum nigrum) |
Die Früchte der Schwarzen Krähenbeere werden in den skandinavischen Ländern sowie in Sibirien in großen Mengen für den menschlichen Verzehr gesammelt. Weitere Nahrungspflanzen sind im entsprechenden Themenverzeichnis gelistet.
Nach O. Geßner sollen die Früchte der Schwarzen Krähenbeere geringe Mengen Andromedotoxin enthalten. Dies wird in neueren Veröffentlichungen (z.B. Frohne und Pfänder) zunehmend in Frage gestellt. Der ebenfalls gebräuchliche Name »Rauschbeere« kann allenfalls auf das Wirken von Hefepilzen zurückgeführt werden. Allerdings wurden in den Blättern der Pflanze Alkaloide nachgewiesen, über deren Identität mir jedoch keine Informationen vorliegen.
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Andromedotoxin: Summenformel: C22H36O7 Molmasse: 412,5 g/mol LD50 (Meerschweinchen): 1,3 mg/kg (i.v.) |