Becherprimel (Primula obconica)

Andere Bezeichnungen:

Giftprimel

Einordnung:

Primulaceae (Primelgewächse) - Leformix: plt.trh.spt.mal.ros.asr.erc.prl.zzz.prl.obc

Vorkommen:

Beheimatet in China. Weitverbreitete Zimmerpflanze.

Beschreibung:

Bis zu 25 cm hoch werdende Staude mit sattgrünen, rosettenständigen Blättern. Die weißen bis violetten Blüten stehen in Dolden und erscheinen ganzjährig.

Becherprimel
Becherprimel (Primula obconica)

Wissenswertes:

Die Becherprimel wurde schon vor über 100 Jahren als Zimmerpflanze in Mitteleuropa eingeführt und erfreut sich seitdem gleichbleibender Beliebtheit. Die Pflanze ist frostempfindlich und daher für die Überwinterung im Garten nicht geeignet. Weitere Zierpflanzen finden Sie jeweils in einem Themenverzeichnis.

Zur Giftigkeit:

Primeln enthalten in allen Pflanzenteilen, vornehmlich jedoch im Kelch und im Blütenstiel Primin. Primin ist eines der stärksten Kontaktallergene. Insbesondere Personen, die berufsbedingt (Gärtner, Floristen etc.) häufigen Kontakt mit Primeln haben, sind diesbezüglich gefährdet. In Becherprimeln wurde teilweise bis zu 1% Primin nachgewiesen; mittlerweile sind jedoch auch Züchtungen mit sehr geringen Primin-Gehalten erhältlich.

Primin Primin:
Summenformel:
C12H16O3
Molmasse: 208,3 g/mol
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deutsche Namen

botanische Namen

Leformix

Toxinname

Summenformel

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